UNIKA Kalksandstein GmbH

BrandschutzDer Brandschutz wird umfassend in den Landesbauordnungen (LBO) der einzelnen Bundesländer geregelt. Die generelle Forderung an den Brandschutz - festgelegt in der Musterbauordnung – lautet:

„Bauliche Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten,

  • dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird
    und
  • bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren
    sowie
  • wirksame Löscharbeiten möglich sind.“

Brandschutz
Die Klassifizierung der Brandschutzanforderungen der Bauordnungen und die europäischen Brandschutzklassifizierungen dürfen parallel verwendet werden.
Da in Deutschland weiterhin neben der europäischen die nationale Klasse genutzt werden darf, finden zunehmend die bauaufsichtlichen Begriffe Verwendung.
BrandschutzDie Bemessungsnorm von Mauerwerk für den Brandfall DIN EN 1996-1-2 (Eurocode 6) mit dem dazugehörigen Nationalen Anhang (NA) liegt vor und kann angewendet werden. Sie umfasst im Wesentlichen Bemessungstabellen entsprechend DIN 4102-4. Die Tragwerksbemessung für den Brandfall soll in Deutschland ausschließlich nach dem bekannten und bewährten Tabellenverfahren erfolgen. Eine ingenieurmäßige Brandschutzbemessung für Mauerwerk ist nach DIN EN 1996-1-2/NA nicht zulässig.

Umfangreiche Brandprüfungen und Forschungsvorhaben haben gezeigt, dass sich die Verwendung von Kalksandsteinen im Bereich des baulichen Brandschutzes sehr positiv darstellt. Kalksandsteine gehören der Baustoffklasse A1 an und sind nicht brennbar. Schon geringe Wandstärken in KS bieten einen hohen Schutz bei Bränden. Wie nachfolgende Tabelle zeigt, wird die Brandwandanforderung bereits mit einer 17,5 cm dicken KS-Wand der Rohdichteklasse ≥ 1,8 mit Dünnbettmörtel verarbeitet erreicht.

Dies gilt auch bei unvermörtelten Stoßfugen, wenn das Mauerwerk entsprechend den Anforderungen der DIN EN 1996-1-1/NA ausgeführt wird.Brandschutz

Broschüre Bauphysik

Planungshandbuch Kap. 12

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